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Cellulosefilterpapiere

Filterpapiere aus Cellulose sind die meistverbreiteten Filter für alle Arten von Anwendungen im Labor sowie in der technischen und industriellen Filtration. Generell unterscheidet man zwei Arten der Filterpapiere:

  • Qualitative Filterpapiere
  • Quantitative Filterpapiere

Qualitative Filterpapiere

Qualitative Filterpapiere sind die Standardfilter für die meisten Anwendungen. Sie werden in der allgemeinen Laborfiltration eingesetzt, z.B. für die Bestimmung von Trockenmassen oder Klärung von Flüssigkeiten. Qualitative Filterpapiere sind erhältlich als Rundfilter und Faltenfilter sowie als Bogenware. Alle Sorten finden sie hier.

Qualitative Filterpapiere

Quantitative, aschefreie Filterpapiere

Quantitative Filterpapiere, auch aschefreie Filterpapiere genannt, sind säuregewaschen und haben einen extrem niedrigen Aschegehalt (0,01 %). Sie werden für Glührückstandsbestimmungen und kontaminationsfreie Filtrationen verwendet. Alle Sorten finden Sie hier.

Quantitative Filterpapiere

Nassfeste Hartfilterpapiere

Qualitative und quantitative Papiere sind beide auch als Hartfilterpapiere erhältlich. Diese Papiere sind nassverfestigt und haben deshalb eine besonders hohe mechanische Stabilität im nassen Zustand. Sie eignen sich besonders für Anwendungen, bei denen der Rückstand mit einem Spatel vom Filter abgekratzt wird. Sie werden häufig in quantitativen Routineverfahren und gravimetrischen Analysen eingesetzt.

Gut zu wissen

Filterpapiere sind mit verschiedenen Oberflächen erhältlich.
  • Glatt - Standard
  • Gekreppt - Höhere Stabilität und schnellere Filtration
  • Genarbt - Größere Oberfläche

Verfügbare Abmessungen und Formate

MACHEREY-NAGEL Filterpapiere aus Cellulose sind in verschiedenen Formaten und Größen erhältlich. Falls Sie Ihr gesuchtes Produkt in unserem Webshop nicht finden, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren! Weitere Durchmesser und Formate sind auf Anfrage verfügbar.

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Technische Merkmale von Filterpapieren

Aschegehalt/Glührückstand

Der Aschegehalt wird nach DIN 54370 bestimmt. Dabei werden 10 g Filtrier­papier nach der Veraschung im Platintiegel bei 800 °C ausgewogen. Die Angabe erfolgt in % vom Gewicht des Papiers.

Flächengewicht

Das Flächengewicht wird an einer Probe von 10 x 10 cm bestimmt. Die Angabe erfolgt in g/m².

Filtriergeschwindigkeit

Für die Bestimmung der Filtrier­geschwindigkeit gemäß DIN 53137 wird die Durchfluss­dauer von 10 mL destilliertem Wasser durch einen frei hängenden Filter mit einem Durchmesser von 12,5 cm ermittelt. Die Angabe erfolgt in Sekunden.

Dicke

Die Dicke des Papiers wird mit einem Tastdruck­gerät bestimmt. Dabei ist es vor allem für weiche und gekreppte Papiere entscheidend, dass der Tastdruck nicht zu hoch ist. Andernfalls werden die Papiere zusammen­gedrückt und es wird eine falsch zu niedrige Dicke ermittelt.

Scheidefähigkeit

Unter der Scheidefähigkeit versteht man das Rückhalte­vermögen von Filtrier­papieren gegenüber bestimmten Niederschlägen. Sie charakterisiert die Durchlässigkeit des Papiers. Zur Bestimmung werden Niederschläge von Eisen(III)­oxidhydrat, Bleisulfat, Calciumoxalat und Bariumsulfat herangezogen.