Derivatisierungsreagenz für GC, Silylierung, MSTFA
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Das flüchtigste aller Trimethylsilylamide. MSTFA ist ein sehr starker TMS-Donor, der selbst bei tagelangen Mess-Serien die Brennkammer des FID nicht merklich verschmutzt. Die bereits guten Lösungseigenschaften können durch Zugabe von submolaren Mengen protischer Lösemittel (z.B. TFA für extrem polare Verbindungen wie Hydrochloride) oder Pyridin (z.B. für Kohlenhydrate) verbessert werden. Vorteile von MSTFA sind eine vollständige Reaktion mit hohen Reaktionsgeschwindigkeiten, auch ohne Katalysator (1-2 % TMCS oder TSIM) und das Nebenprodukt der Reaktion (N-Methyltrifluoracetamid) zeichnet sich durch große Flüchtigkeit und kurze Retentionszeiten aus. Diese Produkte enthalten kennzeichnungspflichtige Gefahrstoffe. Für detaillierte Informationen bitte das Sicherheitsdatenblatt beachten.
| Derivatisierungstyp | Silylierung |
|---|---|
| Empfohlene Anwendung(en) | Alkohole, Amin-Hydrochloride, Amine, Aminosäuren, Carbonsäuren, Derivatisierung, Hydroxy-Säuren, Häufig in der Dopingkontrolle und Forensik eingesetzt, Ketocarbonsäuren, Mercaptane und ähnliche Verbindungen mit aktiven Wasserstoffatomen, Polyalkohole, Zucker |
| Gefahrstoffe | Ja |
| Lagertemperatur | 2–8 °C |
| Methode | Gaschromatographie (GC), Derivatisierung |
| Verkaufseinheit | 1x10 mL, 1x100 mL, 5x10 mL, 6x50 mL, 6x100 mL, 12x100 mL, 20x1 mL |
| Zusammensetzung | N-Methyl-N-trimethylsilyl-trifluoracetamid (MSTFA) |