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VISOCOLOR® ECO Fluorid
Photometrische Bestimmung von Fluorid

Photometrische Bestimmung von Fluorid mit
1,8-Dihydroxy-2-(4-sulfophenylazo)naphthalin-3,6-disulfonsäure (SPADNS) mit dem Photometer PF-12. Eine kolorimetrische Auswertung ist nicht möglich.

Daten und Bestellinformation
REF 931 227
Typ photometrischesTestbesteck (Nachfüllpackung)
Messbereich 0,1 – 2,0 mg/l F
Ausreichend für 150 Bestimmungen
Haltbarkeit mind. 1,5 Jahre
Meerwasseranalytik ja, nach Destillation
Auswertbar mit PF-12 ja

Dieses Testkit wird ohne Farbvergleichskarte ausgeliefert und kann nur photometrisch mit dem PF-12 ausgewertet werden.

Der Fluorid-Gehalt natürlicher Oberflächen- und Grundwässer liegt normalerweise unter 1 mg/l. Bei ständigem Genuss von stark fluoridhaltigem Wasser (über 2 mg/l) kann eine Trinkwasser-Fluorese (fleckige Verfärbung des Zahnschmelzes) auftreten. Bei Gehalten unterhalb 0,5 mg/l lässt sich andererseits ein Ansteigen der Häufigkeit von Karies nachweisen. Der Leitwert für einen optimalen Fluorid-Gehalt des Trinkwassers liegt bei 1 mg/l. In einigen Ländern wird daher zur Karies-Prophylaxe in den Wasserwerken der Fluorid-Gehalt des Trinkwassers künstlich angehoben. Die WHO, die EU und die deutsche Trinkwasserverordnung empfehlen für Trinkwasser einen Grenzwert von 1,5 mg/l F.

Für Quell-, Tafel- und Mineralwasser empfiehlt die deutsche Mineral- und Tafelwasserverordnung (MIN-VO) ebenfalls einen Grenzwert von 1,5 mg/l F. Als Anforderung an Tafel und Quellwasser für die Säuglingsernährung empfiehlt die MIN-VO einen Grenzwert von 0,7 mg/l F. Natürliche Mineralwässer mit einem Fluorid-Gehalt ab 1,0 mg/l werden als fluoridhaltig bezeichnet. Bei Fluorid-Gehalten über 5 mg/l ist das Etikett mit einem Warnhinweis zu versehen.

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