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VISOCOLOR® Phosphat (DEV)
 
Bestimmung von Phosphat

Ammoniummolybdat bildet mit Phosphat-Ionen Phosphormolybdänsäure. Diese wird zu Molybdänblau reduziert. Gekennzeichnete Teste benutzen die gleichen Reagenzien wie das DEV-Verfahren.
Oxidierende Stoffe in größeren Mengen verhindern die Bildung des blauen Farbkomplexes. Sie müssen vor der Bestimmung zerstört werden. H2S stört in Konzentrationen über 2 mg/l. Beseitigung erfolgt durch Ausblasen aus der angesäuerten
Wasserprobe. Schwermetalle stören ab 10 mg/l durch eine geringe Abnahme der Farbintensität, Vanadium bewirkt eine Farbzunahme. Silicium stört und kann zu Überbefunden führen. Arsenate reagieren wie Phosphate. Citrat, Oxalat, Tartrat u. ä. verringern die Empfindlichkeit des Phosphatnachweises.

Daten und Bestellinformation
Art.-Nr. 914 037
Typ kolorimetrisches Testbesteck

Messbereich

0.1 0.2 0.4 0.7 1.0 1.5 mg/l P

Ausreichend für 60 Bestimmungen
Haltbarkeit mind. 2 Jahre
Meerwasseranalytik ja
Auswertbar mit PF-11 ja

 

Der Phosphatgehalt von Oberflächenwasser bestimmt dessen Trophiegrad. Da immer mehr Phosphate aus häuslichem Abwasser über die Kläranlagen in die Flüsse und Seen gelangen, neigen diese Gewässer zur Eutrophierung. Sehr wichtig ist die Kenntnis über den richtigen Phosphat-Gehalt bei Kessel- und Kesselspeisewasser. Genau dosierte Phosphatzusätze verhindern Kesselsteinbildung. Pyro-, Meta- und Polyphosphate werden mit den VISOCOLOR® Testbestecken nicht erfasst. Für die Bestimmung von Gesamtphosphat ist ein Aufschluss erforderlich..

  
     
  
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